2017.11.20
Unsere Einrichtungen
13. június 2017.
Übergangswohnheim für Männer


Träger: Karitativer Verein Oltalom
Name der Einrichtung: Übergangswohnheim für Männer
Leiterin der Einrichtung: Viktória Kürthy
Adresse: H-1086 Budapest, Dankó utca 9

Telefonnummer: +36-1-210-5400/ App. 258, 117, Email: atmenetiszallo@oltalom.hu
Anzahl der Plätze: 20



Das im Oktober 1996 eröffnete Übergangswohnheim für Männer gewährt volljährigen wohnungslosen Männern, die sich selbst versorgen können, eine vorübergehende Unterbringung sowie die für ihre Lebensführung notwendigen Dienste und soziale bzw. mentalhygienische Hilfe.

Wir bieten solchen arbeitsfähigen und im arbeitsfähigen Alter befindlichen obdachlosen Personen eine sichere Wohnmöglichkeit, die über einen Arbeitsplatz oder eine sonstige regelmäßige Arbeitsmöglichkeit verfügen. Unser primäres Ziel ist es, im Interesse einer erfolgreichen Pflege eine Zusammenarbeit mit denjenigen unserer Gäste herauszubilden, die ihre Lebenssituation verändern wollen, die für ihre gesellschaftliche Reintegration und die Regelung ihres Lebens selbst etwas zu tun wollen. Entsprechend den gemeinsam formulierten Zielen kommt es zu einem individuellen Pflegevertrag (verbunden mit einem Pflege- und Förderungsprogramm) zwischen dem Sozialarbeiter und den Bewohnern.

Im Jahr 2004 hat der Verein mit Hilfe von Fördergeldern die bis dahin mit 18 Plätzen arbeitende Einrichtung vollkommen renoviert und umgestaltet. Durch die Erweiterung wurde eine Unterbringung von 20 Personen möglich. Die Bewohner sind in 4 Dreibett-, 2 Zweibett- und einem Vierbettzimmer untergebracht und haben die Möglichkeit zur Körper- und Wäschepflege, zum Kochen und zum Ausruhen.

Unter den Diensten des Vereins, die von obdachlosen Menschen in Anspruch genommen werden können, stellt das Übergangswohnheim für Männer die dauerhafteste Unterbringung und eine Lösung für den längsten Pflegezeitraum dar. Diese Versorgung steht dem Schritt, der aus der Obdachlosigkeit herausführt, am nächsten.

Aufnahmebedingungen:
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Anmeldung für das Übergangswohnheim in die vom Diensthabenden geführte Voranmeldungsliste, -Aufnahme auf Grund der Besprechung im fachlichen Team,
-Bescheinigung über einen ständigen Arbeitsplatz,
-Bescheinigung über die Zeit, die in der Nachtschlafstelle verbracht wurde
Letztere ist notwendig, damit die Diensthabenden den Bewerber kennenlernen und auf Grund des Aufnahmegesprächs eine Beurteilung abgeben können.

Entsprechend den Rechtsvorschriften ist das Wohnheim kostenpflichtig, die Bewohner müssen monatlich eine bestimmte, im Wohnvertrag festgelegte Summe zahlen (individuelle Kostenpflicht). Darüber hinaus besteht - einkommensabhängig, aber mit einer monatlichen Rate von mindestens 5000 Forint - die Verpflichtung zum Sparen.

Das Team, bestehend aus Diensthabenden und Sozialarbeitern, hält wöchentlich eine Besprechung ab, bei der auch die Aufnahme der obdachlosen Bewerber für das Übergangswohnheim beurteilt wird. Die Bewerber kommen auf eine Warteliste und im Fall eines freien Platzes ins Wohnheim.

Beim Bezug des Heims muss der Bewohner über eine Desinfektionsbescheinigung des Staatlichen Amtes für Volksgesundheit und einen gültigen Lungenröntgenbefund verfügen. Nachdem der Bewohner die für das Heim gültigen und im Sozialgesetz vorgeschriebenen Formulare ausgefüllt und die Hausordnung zur Kenntnis genommen hat, kann er seinen Platz im Zimmer beziehen. Gleichzeitig erfolgt auch die Vorbereitung der Mitbewohner auf die Aufnahme des neuen Mitbewohners.

Aufgaben im Übergangswohnheim: Erledigung der Angelegenheiten der Bewohner, Förderung ihrer gesellschaftlichen Integration, Regelung der sich aus ihrer Lebensführung ergebenden individuellen Probleme, Pflege ihrer Beziehungen, Hilfe bei der Erfüllung der grundlegenden physischen, mentalen und sozialen Bedürfnisse. Dafür werden von den anderen sozialen und medizinischen Diensten des Vereins vielfältige Möglichkeiten angeboten.

Das wichtigste, zu unterstützende Ziel ist die Förderung der gesellschaftlichen Reintegration der obdachlosen Person. Ebenso wird Hilfe bei der Beibehaltung des Arbeitsplatzes, der Einteilung des Einkommens und der fianziellen Vorsorge geleistet.

Die im Jahr 2001 begonnenen Programme zur Fertigkeitsentwicklung (handwerkliche Beschäftigung, Mentalhygiene-Programm) können wir kontinuierlich anbieten. Im Rahmen des Programms gibt es Gruppengespräche zum Erkennen und Entwickeln von Fähigkeiten, die von einem eigens dafür engagierten Psychiater/Addiktologen geleitet werden. Bei diesen Gesprächen besonders berücksichtigt werden Suchtkrankheiten, Rehabilitation und Hilfe beim eigenständigen Leben nach Verlassen des Heims. Das Programm trägt auch dazu bei, dass sich die Beziehungen der Klienten untereinander verbessern und sich ihre Möglichkeiten zur Konfliktlösung erweitern.

Das Übergangswohnheim für Männer arbeitet in Kooperation mit den anderen Einrichtungen in der Dankó utca 9. Die Mitarbeiter halten, im Interesse einer erfolgreichen Lösung der Probleme der Obdachlosen, Team- und Fallbesprechungen ab.